Die Nacht, in der die Pfeile flüsterten: Das Halloweenturnier 2026 der Traditionellen Bogenschützen Bakum
Als die Dämmerung sich wie ein Leichentuch über den Parcours legte, war es wieder so weit: Am echten Halloween Day versammelten sich ca. 40 furchtlose Schützen und Schützinnen und 4 unerschrockene Kinder im fahlen Abendlicht zur Geisterjagd.
Nach der Begrüßung durch unseren Zeremonienmeister Matthias Schwanner gab es erst einmal eine kräftigende Jägersmahlzeit, um den Magen für das Kommende zu stählen. Aufgetischt wurde Gulaschsuppe, wackeliger Hirnpudding, saftiger Blutkuchen und schaurige Fratzenkekse.
Gut gestärkt – oder dem Wahnsinn nah – ging es hinein in die absolute Dunkelrunde.
Der Parcours war in das flackernde, unheimliche Licht von Fackeln getaucht, die tanzende Schatten an die Bäume warfen. Überall lauerten gruselige Monster, schaurige Kürbisköppe und Ekeltiere als 3D-Ziele – allesamt in mühsamer, detailverliebter Handarbeit „handcrafted“ erschaffen.
Die absoluten Highlights dieser Nacht des Grauens:
- Der wilde Ritt: Ein klapperndes Skelett, das im Affenzahn auf einem rasenden Wildschwein durchs Unterholz brach.
- Der Ozean des Schreckens: Unschuldig wirkende Halloweenentchen, gefangen in der ewigen Kälte der Arktis in Sichtweite der sinkenden MS Titanic
- Die Kammer des Grauens: Ein bleiches, namenloses Gespenst, das von zuckenden Lichtmonstern umwabert wurde – tief versteckt in der unergründlichen, pechschwarzen Dunkelheit eines Containers.
Nachdem der letzte Pfeil die Finsternis durchschnitten hatte, versammelten sich die Überlebenden in schaurig-schön dekorierten Unterstand zur Siegerehrung. Als Belohnung für den Mut im Dunkeln gab es in diesem Jahr ein echtes Meisterwerk


